Ziel des Vereins

Der Werdauer Wirtschaftskreis (WWK) wurde am 20.11.1997 durch 36 Gründungsmitglieder ins Leben gerufen. Hervorgegangen ist dieser Kreis aus zunächst lose durchgeführten Gesprächsrunden im Jahre 1996. Diese wurden dann im Jahr 1997 weitergeführt und führten letztendlich zur bereits genannten Gründung.

Der Werdauer Wirtschaftskreis, in dem zwischenzeitlich rund 60 Industriebetriebe, Handwerksbetriebe, Freischaffende, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens u.ä. mit ca. 1.800 Beschäftigten Mitglied sind, hat sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftliche sowie die infrastrukturelle Entwicklung der Stadt Werdau und seiner Region mitzugestalten.

Dabei arbeitet der Werduer Wirtschaftskreis mit allen verantwortlichen Behörden und Institutionen der Stadt, des Landkreises aber auch mit überregionalen Institutionen eng zusammen und versteht sich als konstruktiver aber auch streitbarer Partner. Parteipolitische Aspekte werden ausgeschlossen, da der Werdauer Wirtschaftskreis stets auf seine Neutralität gegenüber den Parteien achtet und nur Sachthemen zum Nutzen der Region in den Vordergrund rückt.

Der Werdauer Wirtschaftskreis stellt zudem eine Plattform für jede Art des Dialoges der Unternehmer untereinander dar, pflegt die gegenseitige sachbezogene Information zur Wirtschaftsförderung der Stadt Werdau und des Landkreises Zwickauer Land, zur IHK sowie zu anderen wichtigen Interessengemeinschaften der Wirtschaft. Zudem ist der WWK Mitglied in der Initiative Südwestsachsen.

Die Branchenvielfalt und die Bereitschaft der Mitglieder zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit dient der Bestandspflege und legt ein zukunftsorientiertes Zeugnis von der Stärkung der Wirtschaft durch Partnerschaft ab.

Getreu dem Motto „keiner ist so klug wie alle“ dient der Erfahrungsaustausch innerhalb des WWK aber auch mit den externen Partnern der Stärkung der einzelnen Mitglieder, der Wirtschaft und der Region und kommt somit allen Menschen letztendlich zugute.

Welche Themen wurden im Werdauer Wirtschaftskreis in den letzten Jahren diskutiert bzw. wo hat der WWK erfolgreich mitgearbeitet:

  1. aktive Mitarbeit beim Thema Westtrasse
  2. Ausschilderung der Großen Kreisstadt Werdau auf Autobahnen und Fernverkehrsstraßen
  3. Durchführung des Regionalstammtisches der Initiative Südwestsachsen 1998 in Werdau
  4. Diskussion mit dem Ostbeauftragten der jetzigen Regierung Staatsminister Schwanitz u.a. zur Abwanderung von Jugendlichen und Facharbeitern in die westlichen Bundesländer (gefördert durch sog. Mobilitätszuwendungen durch das Arbeitsamt), hier forderte der WWK die Abschaffung dieser Zuwendungen
  5. Vortrag zur Bevölkerungsentwicklung in Sachsen
  6. Stadtentwicklungskonzept der Stadt Werdau
  7. Themen wie BASEL II, Insolvenzrecht, Steuergesetze (z.B. Protestschreiben zur Ökosteuer an den Bundeskanzler), Niederschlagswasserentgelt
  8. Unterstützung des Gymnasiums Werdau zu dessen Erhalt
  9. Treffen mit Unternehmern aus anderen Regionen z.B. aus Sinsheim


Natürlich wurden noch weitere Aktivitäten durchgeführt.

Der WWK hat sich für die Zukunft vorgenommen, zum einen die begonnenen Aktivitäten z.B. Westtrasse fortzusetzen und zum anderen neue Aktivitäten einzuleiten.

Der WWK wird sich u.a. dieses Jahr mit den Kandidaten des Landkreises für die Landtagswahl in einem Forum treffen und eine Unternehmerreise im Rahmen der EU-Osterweiterung durchführen.

Weitere aktuelle Themen werden natürlich zu jeder Zeit berücksichtigt.